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Kirche

Kirche Maria Himmelfahrt

Die Kirche Maria Himmelfahrt ersetzte eine Kapelle die 1448 erstmals erwähnt und 1669 beim Dorfbrand zerstört wurde. Die heutige Kirche wurde zwischen 1706 und 1708 erbaut, wobei der Kirchturm erst im Jahr 1731 fertiggestellt wurde.

Die Gestaltung der Fassaden ist typisch für die barocken Bauten im Urserntal, die mit Bartholomäus Schmid (1660–1738) in Verbindung gebracht werden. Der hohe Innenraum der Kirche wird von einem Stuckgewölbe überzogen, dessen Qualität in jener Zeit eine absolute Besonderheit war. Ebenfalls aus Stuck ist die Kanzel, die mit ihrer Bemalung Marmor vortäuscht. Der Taufstein vor dem Josefsaltar ist aus Speckstein gefertigt, der seit dem 16. Jahrhundert oberhalb von Hospental abgebaut wird.

Die Altäre stammen vom Walliser Johann Ritz. Der Hochaltar von 1720 ist eine repräsentative Arbeit aus seiner Werkstatt; die Seitenaltäre sind weniger prunkvoll. Das Hausaltärchen mit seinen Rokokoformen ist eine jüngere Zugabe. Das Chorgestühl ist an seiner Rückwand mit prächtigem Schnitzwerk versehen. An den Wänden im Chor zeigt ein Bild einen Engel, der Hospental unter den Schutz einer Heiligenschar stellt. Innerhalb dieses Bildes ist ein weiteres Bild zu sehen, das die älteste bekannte Ansicht Hospentals darstellt

Kapelle St. Karl

Das Pfrundhaus und die Kapelle St. Karl von Hospental zählen zu den reizvollsten Barockbauten des Kantons Uri. Nachdem der Bau 2002/03 aufwändig renoviert worden ist, zeigt er sich heute von seiner schönsten Seite.

Das Pfrundhaus und die St.Karl-Kapelle wurden 1717/18 im oberen Dorfteil von Hospental erstellt. Die Kapelle wurde 1727 eingeweiht; sie enthält Deckengemälde sowie an den südlichen Fenstern Steinmetzarbeiten aus einheimischem Speckstein.
Die Inschrift an der Kapelle weist den Besucher auf ihren geografisch besonderen Standort hin:

«Hier trennt der Weg, o Freund, wo gehst du hin? Willst du zum ew'gen Rom hinunter ziehn? Hinab zum heil'gen Köln, zum deutschen Rhein, nach Westen weit ins Frankenland hinein?»

Die beiden Gebäude wurden vom Talbaumeister Bartolomäus Schmid auf eigene Kosten gebaut. Heute ist die St. Karl-Stiftung Eigentümerin von Kapelle und Pfrundhaus in Hospental.

Kapelle St. Nikolaus

Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete Bartholomäus Schmid in Zumdorf die barocke Kapelle. Sein Grossvater hatte bereits in Andermatt die Pfarrkirche St. Peter und Paul erbaut. Der Enkel Bartholomäus trat als Barockarchitekt in dessen Fussstapfen. Er vergrösserte die Kirche in Andermatt und erstellte weitere Bauwerke, darunter die Kapelle in Zumdorf, welche dem Heiligen Niklaus geweiht ist. Diese ist der Stolz des Dörflis und wird interessierten Besuchern gerne gezeigt. Besonders der Rosenkranzalter mit zehn Hinterglasbildern, geschaffen 1728 durch Jodok Ritz, ist absolut sehenswert. Auf den Bildern sind die Nikolauslegende wie auch Ansichten vom damaligen Zumdorf zu sehen  Die Kirche St. Niklaus ist in der Liste der Kulturgüter in Hospental aufgeführt und steht unter Schutz.

Seminarort Bernhard (Andermatt)

Das Seminarhaus bietet verschiedene Seminarräume, die Sie für Ihre Veranstaltungen nutzen können. Die Räume sind geeignet für: Veranstaltungen, Kreativkurse, Sitzungen, Seminare, Versammlungen, Workshops, Meditationen, Familienfeiern, Konzerte.

Weitere Informationen finden Sie unter www.seminarort-bernhard.ch

Pfarramt Ursern

Die Gemeinde Hospental hat kein eigenes Pfarramt, es ist mit demjenigen von Andermatt zusammengeschlossen. Alle Angaben finden Sie unter der folgenden Adresse.  Pfarramt Ursern

Kirchenrat

Funktion Name Telefon
Präsident Adrian Renner Tel. 079 414 64 88
Vizepräsident Erwin Russi Tel. 041 887 01 64
Verwalter Anton Renner Tel. 079 206 01 06
Sekretariat Carla Fry Tel. 041 887 07 77
Mitglied Olivia Christen Tel. 041 887 08 80